Flusskreuzfahrt Köln

Köln ist mit über einer Million Einwohnern die älteste Großstadt Deutschlands, die schon von den Römern um 50 n. Chr. zur Stadt erhoben wurde. Ihre römische Vergangenheit ist immer noch präsent. Mauerreste, Münzen und Mosaike zeugen von der Gründungszeit vor 2.000 Jahren.

Der Kölner Dom, eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Deutschlands, zieht jährlich über 6,5 Millionen Besucher aus aller Welt an - natürlich erkunden Sie den Dom auch bei einer Flusskreuzfahrt in Köln. Einzigartig sind auch zwölf große romanische Kirchen, die sich in einem Halbkreis um die Innenstadt gruppieren. Sie entstanden zwischen 1150 und 1250. Darüber hinaus verfügt die Domstadt über eine hohe Dichte an Museen und Galerien, die hochkarätige Kunstschätze aus allen Epochen und Stilrichtungen bergen.

Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud begeistert mit Werken mittelalterlicher Malerei und einer bedeutenden Impressionismus-Sammlung. Im Museum Ludwig in der Nachbarschaft des Doms ist die größte Pop-Art-Sammlung außerhalb der USA zu bewundern. Einzigartig auch die Glassammlung des Römisch-Germanischen Museums, und im Museum für Angewandte Kunst werden Designobjekte in Beziehung zu Werken der Bildenden Kunst gesetzt.

Zudem verfügt Köln über eine äußerst lebendige Theaterszene: etwa 60 Theater- und Kleinkunstbühnen, darunter einige speziell für Kinder und Jugendliche, schaffen ein abwechslungsreiches Programm. Musikalische Höhepunkte bieten die Kölner Oper, die Philharmonie und verschiedene Festivals. Shoppingmeilen, Altstadtgassen und charakteristische Stadtviertel sorgen zusätzlich für Atmosphäre. Mit 3.300 gastronomischen Betrieben ist Köln Deutschlands Großstadt mit der höchsten Kneipendichte. Als Wirtschaftsstandort wird Köln geprägt von starken Dienstleistungsunternehmen, der Chemie- und Automobilindustrie sowie der Medienbranche: Sieben große Fernsehsender und vier Radioprogramme senden aus der Domstadt.

 

 

Flusskreuzfahrten in Köln

Wahrzeichen der Stadt ist der Dom, mit seinen beiden 157 Meter hohen Türmen, nach dem Ulmer Münster zweithöchstes Gotteshaus Deutschlands. 1996 erklärte die UNESCO den Dom zu einem der größten europäischen Meisterwerke gotischer Architektur und zum Weltkulturerbe. Schon im 4. Jahrhundert stand an dieser Stelle ein christlicher Sakralbau, 870 wurde der erste, der karolingische Dom vollendet.

1164 kamen die Reliquien der Heiligen Drei Könige von Mailand nach Köln, womit der Dom eine der bedeutendsten Wallfahrtskirchen Europas wurde. Daher entschlossen sich die Kölner zu einem monumentalen Neubau im Stil der französischen Gotik. Grundsteinlegung war 1284, fertig wurde der Dom aber erst nach 632 Jahren 1880. Nach Einweihung des Chores 1322 begann man mit dem ersten Turm, doch nach 90 Jahren wurden die Arbeiten bei 56 Meter Höhe abgebrochen.

Bis 1530 wurde am Dom weitergebaut, das Innere mit wichtigen Ausstattungsstücken geschmückt. Dann kam es zum völligen Stillstand aller Baumaßnahmen, wahrscheinlich aus finanziellen Gründen. 1794 wurde der Dom von den napoleonischen Truppen als Pferdestall und Lagerhalle missbraucht und erst 1801 wieder zum Gotteshaus geweiht. Nachdem das Rheinland zu Preußen gekommen war, legte der preußische König 1842 den Grundstein für den Weiterbau – finanziert aus der Staatskasse und durch Spenden. 40 Jahre später im Jahr 1880 war die Kathedrale dann mit Hilfe moderner Technik endlich vollendet.

Im Zweiten Weltkrieg fielen große Teile der Stadt in Trümmer. Der Dom wurde zwar beschädigt, aber nicht zerstört. Seit 2007 verleiht das umstrittene Fenster des weltbekannten Kölner Künstlers Gerhard Richter dem Dom eine weitere Attraktion – ein schillerndes Farbenspiel aus bunten Quadraten.

Die Altstadt direkt am Rhein bildet zusammen mit dem Dom, dem mächtigen Vierungsturm der romanischen Kirche „Groß Sankt Martin“ und dem Turm des historischen Rathauses das berühmte Rheinpanorama. 130 Steinstatuen zieren den 61 Meter hohen spätgotischen Rathausturm. Typisches Beispiel der Renaissance-Baukunst ist die um 1570 errichtete Rathauslaube. An der Rheinfront - ganz in der Nähe der Anlegestellen für Flusskreuzfahrten in Köln - liegt auch das Schokoladenmuseum, in dem Besucher alles über Anbau von Kakao und Herstellung der süßen Versuchung erfahren.

Als Zentrum des alten Handwerker- und Handelsviertels gilt in der Nähe des Doms der Alte Markt, zusammen mit dem Heumarkt Anziehungspunkt für Kölner und Köln-Besucher. Umringt von vielen kleinen Restaurants und Cafés lädt er zum gemütlichen Entspannen ein. Auch viele Denkmäler und Brunnen, etwa die Figuren von „Tünnes und Schäl“ oder den „Heinzelmännchenbrunnen“ kann man in der Altstadt entdecken.

Als Meisterwerk des romanischen Baustils gilt die Kirche St. Aposteln am Neumarkt, deren Glanzstück der von einer Kuppel überwölbte Kleeblattchor ist. Charakteristischer Bestandteil des Stadtbildes ist die sechsgleisige Hohenzollernbrücke, über die pausenlos Züge donnern. Sie stellt mit dem Hauptbahnhof einen der wichtigsten Knotenpunkte im deutschen und europäischen Eisenbahnnetz dar. Die Brücke wurde 1907 bis 1911 erbaut, weil die Vorgängerbrücke dem zunehmenden Verkehr nicht mehr gewachsen war.

Von den drei nebeneinander liegenden Brücken mit jeweils drei Bögen waren ursprünglich eine für den Straßenbahn- und Autoverkehr, die beiden anderen für die Bahn vorgesehen. Sie wurden als einzige in Köln nicht durch Bomben zerstört, sondern von der deutschen Wehrmacht am 6. März 1945 gesprengt. Die Straßenbrücke wurde nicht wieder hergestellt, sondern der Bahn überlassen, so dass diese heute über drei Brücken mit sechs Gleisen verfügt.

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