Provence – Reisetipps für das beliebte Reisegebiet

Rundreise Provence

Zwischen dem Rhônetal im Westen, dem Mittelmeer im Süden und den Seealpen im Nordosten erstreckt sich die Provence, eines der beliebtesten Reisegebiete Frankreichs, das die raue Bergwelt und den Charme des Südens vereint. Sie reicht bis zur italienischen Grenze und schließt auch die Côte d’Azure ein. Die Provence ist eine der beliebtesten Regionen bei einer Rhône-Flusskreuzfahrt.

Die größten Städte sind Marseille, Toulon, Nizza und Aix-en-Provence. An der Rhône reihen sich die sehenswerten Städte Orange, Avignon und Arles, in denen auch die Römer viele Spuren hinterlassen haben. Schon 250 Jahre v. Chr. versuchte das erstarkende Römische Reich seinen Einfluss auf das Gebiet um Marseille auszudehnen, das zuvor von den Griechen kolonisiert worden war.

Flusskreuzfahrten in die Provence

Im 1. vorchristlichen Jahrhundert mussten die Römer ihre Provinz, die von der Hauptstadt Aquae Sextiae, dem heutigen Aix-en-Provence, aus verwaltet wurde, gegen die Kelten verteidigen. Caesar besiegte die Eindringlinge im Jahr 52 v. Chr. endgültig und romanisierte danach ganz Gallien. Rund 600 Jahre lang war die Provence dann Teil der römischen Provinz Gallien. Aus dieser Zeit entdecken Sie bei einer Flusskreuzfahrt in der Provence bedeutende römische Denkmäler, beispielsweise in Orange und Arles.

Im 5. nachchristlichen Jahrhundert wurden die Römer von den Westgoten vertrieben, die im Jahr 507 wiederum von den Franken besiegt wurden. Zusammen mit Teilen von Burgund bildete die Provence unter den Karolingern dann das Königreich Burgund. Im 9. und 10. Jahrhundert war die Region zeitweilig ein Brückenkopf der Araber, die von hier aus weite Teile Burgunds plünderten.

Ab 1032 gehörte der größte Teil der Provence zum Heiligen Römischen Reich, ab 1481 dann zu Frankreich. Im 14. und Anfang des 15. Jahrhunderts residierten die Päpste mehr als ein Jahrhundert lang in Avignon.

Ab 1032 gehörte der größte Teil der Provence zum Heiligen Römischen Reich, ab 1481 dann zu Frankreich. Im 14. und Anfang des 15. Jahrhunderts residierten die Päpste mehr als ein Jahrhundert lang in Avignon.

Wer in Deutschland von der Provence spricht, meint meist die hügeligen bis bergigen Landschaften östlich des Rhônetals zwischen Alpen und Mittelmeer, wo ausgedehnte blaue Lavendelfelder im Licht der südlichen Sonne leuchten, malerische Altstädte und romantische Dörfer den ganz eigenen provençalischen Charakter ausmachen. Die Niederungen des Rhônetals im Westen mit der Camargue gehören zwar auch zur Provence, werden gefühlsmäßig aber eher als ein eigener Teil von Südfrankreich eingeschätzt.

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