Landschaft, Kunst und Geschichte

Es waren Maler, die Frankreichs Flüsse in Szene setzten. Sie ließen sich auf Kähnen und kleinen Booten über die Rhône und Saône treiben, um bezaubernde Landschaftsbilder aufzunehmen. Einige der schönsten Gemälde der Kunstgeschichte entstanden am Wasser.

Ob Charles-François Daubigny, Vincent van Gogh, Edouard Manet sowie die Weggefährten und Schüler dieser Pinselakrobaten – sie wurden am Fluss zu Virtuosen. Das lag am Spiel des Lichts und der Farben.

Die Heimat des Lichts

Über Jahrhunderte hatten Könige und andere Herrscher Aufträge an die Künstler verteilt, stets stand dabei der Absolutismus im Mittelpunkt, die Natur war nur Randwerk. „L’État, c’est moi“, hat Ludwig XIV. gesagt – „Der Staat, das bin ich.“ In größenwahnsinniger Selbstverherrlichung sah der „Sonnenkönig“ sich als gottgleiches Wesen.

Er gründete 1648 die Königliche Akademie für Malerei und Bildhauerei, damit noch mehr junge Künstler den König verherrlichen würden. Doch die Maler wollten nicht mehr im Studio monumentale Historiengemälde herstellen. Es zog sie in die Natur.

Das unvergleichliche Licht des südlichen Frankreichs ist es, das nach wie vor auf seine Bewunderer wartet. Flusskreuzfahrer werden Landschaften erleben, die sie verblüffen und berühren. Und sie werden immer wieder auf Zeitgenossen treffen, die an den Ufern bei Flusskreuzfahrten auf Rhône und Saône ihre Staffeleien aufgebaut haben.

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