Romantische Flusskreuzfahrten in der Wachau erleben

Auwaldreste, Trockenrasen, weitgehend ursprüngliche Lebensräume mit naturnahen Wäldern, dazwischen Wein- und Obstgärten – die enge Verzahnung von Kultur- und Naturlandschaft sorgt ständig für neue Eindrücke und verleiht der Wachau ihren einzigartigen Landschaftscharakter. Höchste Erhebung ist der 960 Meter hohe Jauerling. Nach der letzten Eiszeit setzte sich im Windschatten der Berge viele Jahrhunderte lang Staub ab, aus dem die heutigen Lössböden wurden. Steile Hänge aus Gneis, von der Donau angeschwemmter und in flacheren Flussabschnitten abgelagerter Sand und Schotter sowie die von Menschen angelegten Terrassen schufen das markante Bild der Wachau.

Entdecken Sie die weltberühmte Weinregion

Neben den Landschaftsformen trug das Klima am Zusammentreffen westlich-atlantischer und östlich-pannonischer Einflüsse dazu bei, dass sich hier die weltberühmte Weinregion entwickelte. Unterschiedliche Kleinklimazonen je nach Hanglage und Geländeformation sowie große Schwankungen zwischen Tag- und Nachttemperatur bewirken die außerordentlich unterschiedlichen Aromen der Trauben. Der Weinanbau wurde schon von den Römern begründet, die Reben aus Oberitalien mitbrachten. Doch ab dem Mittelalter wurden die Weine auch wegen damaliger Klimaveränderungen und dem Verfall der Anbauflächen im 30-jährigen Krieg immer schlechter, so dass zur Zeit von Maria Theresia in so mancher Weinkellerei Essig produziert wurde.

Im 18. Jh. ging es wieder aufwärts, selbst erzeugte Weine durften im eignen Haus im „Buschenschank“, ausgeschenkt werden. Die Winzer schlossen sich zu „Zechen“ zusammen, und in Krems wurde die Rebschere erfunden. Die aus Amerika eingeschleppte Reblaus führte 1890 fast zum Zusammenbruch des Weinanbaus, der sich dann jedoch wieder erholte. Auf 1350 Hektar Anbaufläche, teils auf steilen Terrassen, werden heute hauptsächlich Grüner Veltliner, Riesling und Müller-Thurgau angebaut.

In den besten Lagen gedeihen einige der größten Weißweine der Welt. Typischer Rotwein ist der Blaue Zweigelt. Daneben gedeiht auch Obst, besonders Marillen (Aprikosen), deren Schnäpse und Liköre zu einem weiteren Markenzeichen der Wachau geworden sind. Und bei der Obstbaumblüte im April leuchtet so mancher Hang in weißer Pracht, als ob es nochmals geschneit hätte.

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