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Krems - Reisetipps für die Weinstadt an der Donau

Wo sich am Ende der Wachau das Tal weitet, liegt Österreichs älteste Stadt Krems. Die 995 erstmals genannte Ansiedlung ist heute mit knapp 25.000 Einwohnern eine florierende Wirtschafts-, Kultur-, Bildungs- und Universitätsstadt und natürlich Weinstadt und ein beliebtes Ziel bei einer nicko cruises Donaukreuzfahrt. Doch besiedelt ist das Gebiet viel, viel länger. Vor wenigen Jahren fand man bei archäologischen Grabungen das bisher älteste Kunstwerk Österreichs: die Fanny vom Galgenberg, eine 32.000 Jahre alte Frauenstatuette.

1305 erhielten das etwas vom Fluss zurückliegende Krems und der Ort Stein direkt an der Donau, zusammen mit dem kleinen Dörfchen, ein gemeinsames Stadtrecht, das die Bürger von Krems und Stein den Wiener Bürgern gleichstellte. Seitdem wuchs die Stadt ständig. Handel und Weinbau waren die Basis für eine dynamische Entwicklung, viele Künstler und Kunsthandwerker zogen in die prosperierende Donaustadt. Beispielsweise der Barockmaler Martin Johann Schmidt (1718-1801), genannt „Kremser Schmidt“, und der Musikgelehrte Ludwig Ritter von Köchel (1800-1877), der die Werke Mozarts im „Köchel-Verzeichnis“ katalogisierte.

Sehenswertes in Krems

Das 20. Jh. brachte den Ausbau des Kremser Hafens als Ergebnis der steigenden Bedeutung des Donauweges sowie eine leistungsfähige Industrie. Wahrzeichen von Krems ist das Steiner Tor aus dem 15. Jh., das einzig erhaltene der vier ehemaligen Stadttore an der Nahtstelle von Krems und Stein mit barockem Aufsatz und zwei flankierenden Rundtürmen. Im ehemaligen Dominikanerkloster aus dem 13. und 14. Jh. mit frühgotischem Kreuzgang befindet sich heute das Historische und das Weinstadtmuseum.

Neben dem Pulverturm erinnert eine kleine Statue, das „Mandl ohne Kopf“, an die Besetzung durch die Schweden in den Jahren 1645/46. Eindrucksvoll ist auch die imposante frühbarocke Pfarrkirche St. Veit aus dem 17. Jh. mit acht Seitenkapellen und einem großen Querschiff. Im Stadtteil Stein zeugen das Mauthaus mit prachtvollen Renaissance-Fresken an die einstige Bedeutung des Orts als Mautstelle und Donauübergang. Darüber erhebt sich auf einem Felsen die frühgotische Frauenbergkirche, heute eine Gedächtnisstätte.

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