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Dürnstein - Entdecken Sie den historischen Charme

Dürnstein (850 Einwohner) auf der linken Flussseite ist ein romantischer Ort mit zinnen- und turmbewehrten Mauern und ein beliebtes Fotomotiv bei einer Donaukreuzfahrt. Als echter Hingucker und dem Wahrzeichen der Wachau erhebt sich direkt am Donauufer der blau-weiße barocke Turm der Stiftskirche. Er wird im Volksmund „Fingerzeig Gottes“ genannt und entstand bei der barocken Umgestaltung des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstifts im 18. Jh. durch Probst Hieronymus Übelbacher.

Eine besondere Bewandtnis hat es mit der Ruine der Kuenringerburg hoch über dem Ort. Die Burg wurde 1140-1145 vom Geschlecht der Kuenringer auf einem Felsen über der Donau erbaut. Auf der Rückreise von einem Kreuzzug weigerte sich der englische König Richard Löwenherz, die Kriegsbeute mit dem Babenberger Herzog Leopold V. zu teilen. Dieser ließ den König 1192-1193 in der Burg gefangen setzen.

Der Sage nach zog sein getreuer Minnesänger Blondel auf der Suche nach seinem Herrn von Burg zu Burg und sang die erste Strophe eines Liedes, das nur er und Richard Löwenherz kannten. In der Kuenringerburg antwortete der Gefangene mit der zweiten Strophe und wurde so entdeckt. Richard Löwenherz kam nach Zahlung eines Lösegeldes von 150.000 Mark Silber wieder in Freiheit. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg von den die Schweden gesprengt und ist seitdem Ruine.

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